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Der Datenschutzbeauftragte N. Jacobs ist unter dsgvo@onkosaar.de zu erreichen. 

Dr. Barbara Schneider

Ärztin für Innere Medizin. Studium der Humanmedizin 1996-2002 und 2010 Promotion an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes. Weiterbildung in Innerer Medizin (2011), Hämatologie und Onkologie in der Medizinischen Klinik I der Universitätskliniken des Saarlandes. Zuletzt 2015-2017 Oberarzttätigkeit in der Medizinischen Klinik I, Universitätsklinikum des Saarlandes.

Dr. Carsten Zwick

Arzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie, Palliativmedizin; Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes und in Paris, Ausbildung in Homburg, Oberarzttätigkeit in Homburg. Niedergelassen in Saarbrücken seit August 2015. Promotion über die Identifkation von Tumorantigenen, Universität des Saarlandes, 2002.

Prof. Dr. Heiner Daus

Arzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie (sowie Gastroenterologie), Palliativmediziner. Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes, Ausbildung in Homburg , Oberarzttätigkeit in Homburg, Habilitation in Homburg. Von 1998 – 2002 Chefarzt der Medizinischen Klinik Am Stiftskrankenhaus Ludwigslust / Mecklenburg-Vorpommern, Niedergelassen in Saarbrücken seit Januar 2003.

Dr. Georg Jacobs

Arzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie, Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes, Ausbildung in Homburg und Saarbrücken, Oberarzttätigkeit in Saarbrücken. Niedergelassen in Saarbrücken seit April 1997. Promotion über Effektivitätsanalysen von Blutreinigungsverfahren; Universität des Saarlandes, 1992.

Vorsorge

Vorsorge bedeutet bei uns die Beratung hinsicht familiärer Belastungssituationen bei selteneren, aber familiär gehäuft vorkommenden Tumorerkrankungen (zB Brustkrebs, Tumoren der Drüsen oder Darmkrebs) und die Abschätzung der Gefahr eines möglichen Rückfalls oder zweiten Tumorleidens bei bereits früher Erkrankten, um daraus eine geeignete Untersuchungs- oder Behandlungsstrategie zu entwickeln.

Wachstumsfaktoren

Die Stärke mancher Chemotherapien (Höhe der Dosierung oder rasche Abfolge der Behandlungszyklen) macht es in speziellen Fällen nötig, die Abwehrfunktion – Zahl der weißen Blutkörperchen (`Leukozyten´) zu stärken. Dann kann mit hämatopoetischen Wachstumsfaktoren (G- und GM-CSF) eine raschere Erholung der Zahl der weißen Blutkörperchen erreicht werden. Dies sind konkret einmal täglich als kleine Spritze (unter die Haut) zu gebende Präparate. Ähnlich kann in speziell gelagerten Fällen auch die Bildung der roten Blutkörperchen angeregt werden (aus dem Leistungssport als EPO – Erythropoietin bekannt) und so eine Transfusion vermieden werden.

Transfusionen (rote Blutkörperchen; Thrombozyten; Immunglobuline)

Sofern nicht eine ausgeprägte allergische Reaktionsbereitschaft vorliegt, kann jede Bluttransfusion oder Thrombozytentransfusion und Immunglobulinsubstitution ambulant erfolgen. Die Verfügbarkeit gefilterter Blutprodukte und ggf. spezieller Untergruppen steigert dabei die Verträglichkeit beträchtlich.

Bestrahlte Blutprodukte stehen für besondere Situationen (z.B. Knochenmarktransplatationspatienten) zur Verfügung.

Für die Übertragung roter Blutkörperchen (Erythrozytenkonzentrate) ist ein bis zwei Arbeitstage zuvor die Entnahme einer Blutprobe (Kreuzprobe) durch uns selbst zwingend erforderlich.

Antibiotika und Virustatika

Gerade im Falle der eingeschränkten Abwehr bei Tumor- oder HIV-Patienten, nach Transplantationen etc. ist eine erhöhte Infektionsneigung zu beobachten. Auch eine intensive antibiotische oder antivirale Therapie (z.B. mit Ganciclovir) ist häufig konsequent ambulant möglich.

Immuntherapie und Antikörper

Einige Krebserkrankungen sind mittels Immuntherapie sowohl vorbeugend – adjuvant als auch bei manifestem Tumorleiden zu behandeln. Konkret umfaßt dies die Antikörpertherapie z.B. bei Brust-, Lungen, Magen-, Dickdarmkrebs, und Lymphomen (z.B. Herceptin, Avastin und Rituximab) oder die Therapie mittels spezieller Antikörper, die die Antworfähigkeit des Immunsystems heraufsetzen und es gegen den eigenen Tumor in Aktion bringen; dies ist eine sinvolle Möglichkeit bei Kopf-Hals-Tumoren, Lungenkrebsen, Nierenzell/Hanrwegskrebsen, Melanomen und Hodgkin-Lymphomen.

Eine solche Therapie ist grundsätzlich eine ambulante Therapie.

Einen immer weiteren Raum nimmt hier auch die zur Chemotherapie zusätzlich gegebene Behandlung mit sog. `small molecules´ wie Glivec, Tarceva, Sutent und deren Fortentwicklungen ein (‚Stichwort Pille gegen den Krebs‘) ein.